Verfasst von: Melanie | 2. November 2009

Südinsel (26.09. – 19.10.2009)

So, wieder zurück in Christchurch. Heiko ist mittlerweile schon längst wieder in Deutschland. Für mich heißt’s, die letzten drei gemeinsamen Wochen auf der Südinsel endlich einmal zusammenzufassen, in der kurzen Zeit haben wir ja doch so Einiges gesehen und erlebt.

Church of the Good Shepard

Church of the Good Shepard

Nach einer Übernachtung in Beachside Sumner (Marine Bar & Backpackers), einem ganz netten Vorort von Christchurch, geht’s nochmals zum Lake Tekapo, vielleicht scheint ja dieses Mal die Sonne dort…

 

 

 

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Lake Tekapo

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Die Kiwis setzen selbst ihren Hunden ein Denkmal...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter geht’s zum Mt. Cook Nationalpark, wo wir zunächst ein wenig auf dem Tasman Gletscher  (oder zumindest da, wo er mal war) rumklettern und später durch das Hooker Valley spazieren. Der Track ist jedoch nach der zweiten Swingbridge gesperrt (irgendwie hatten wir das Hinweisschild am Eingang übersehen, hätten ruhig auch ein größeres Schild aufstellen können :roll: ), so dass wir uns den Hooker Glacier leider nicht mehr anschauen können.

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Tasman Glacier

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Auf, auf...

Heute übernachten wir auf der Buscot Station, einer Schaf- und Rinderfarm in der Nähe von Twizel (Omarama). Überrascht haben uns die deutsch-englischen Hinweisschilder überall. Tony spricht relativ gut Deutsch, was er sich größtenteils selbst und durch Gespräche mit seinen vorwiegend deutschen Gästen (scheint, als stünde die Farm wohl in jedem besseren deutschen Reiseführer) beigebracht hat. Auch wenn wir den Abend zu der Musik von Andre Rieu (übrigens eine WDR-Aufzeichnung) verbringen müssen (volle Lautstärke, versteht sich von selbst), haben wir während unserer ganzen Zeit auf der Südinsel dort für schlappe 45 Dollar eigentlich das beste Zimmer. 

Tony selbst hat die Leitung der Farm mittlerweile an seine Söhne und deren Geschäftspartner abgegeben und kümmert sich überwiegend nur noch um das „Hostel-Geschäft“ oder gelegentlich auch mal um ein paar von der Mutter verstoßene Lämmer, die er dann von Hand aufzieht.

Zudem haben wir das große Glück und können auf der Farm die Schafscherer bei ihrer Arbeit beobachten. Einmal im Jahr rücken für zwei Wochen die Schererkolonnen an, dann heißt es für 6000 Schafe, Haut (manchmal) und Haar zu lassen.  Tony lässt sich dann auch nicht die Gelegenheit nehmen, uns im Anschluss auf eine ausgiebige Farmtour einzuladen, während der er uns nicht nur sämtliche Aspekte der Farmarbeit erläutert, sondern auch ganz nebensei seine doch eher sehr kritische Sichtweise auf Neuseeland’s Land, Leute und insbesondere auf die neuseeländische Innenpolitik darlegt (wen wundert’s da noch, dass Tony mit dem Gedanken liebäugelt, eines Tages in die Schweiz auszuwandern, weil da ja alles viel viel besser sei…).

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Blick aus unserem Zimmer...

In Wanaka suchen wir vergeblich den Rob Roy Track und begnügen uns schließlich mit einer kürzeren Wanderung am See entlang. Abends nervige Zimmersuche in Queenstown und das allererste Mal in ein Hostel ein- und gleich wieder ausgecheckt (Bungi Backpackers). In der Aspen Lodge finden wir dann letztendlich doch noch ein schönes Zimmer.

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Wanaka

Von Queenstown aus wäre ich gerne den Routeburn Track gelaufen, der ist jedoch wegen möglichen Schneelawinen gerade gesperrt. Unser Ersatzprogramm besteht aus einer Fahrt zum Skigebiet des Coronet Peak (uih, toller Kunstschnee :-( ), einem Spaziergang durch das kleine, aber feine nahegelegene Arrowtown sowie einer Fahrt mit der Skyline Gondola auf den Queenstown Hill und von dort aus weiter mit dem Sessellift zur Lugebahn, wo wir gleich zweimal (nach der Anfängerpiste müssen wir natürlich gleich auch die für Fortgeschrittene ausprobieren :lol: ) mit dem Luge (wohl am ehesten mit einer etwas schnelleren Sommerrodelbahn vergleichbar) den Berg bis zur Gondelbahn Station wieder runter fahren.

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Skyline Gondola und Canyon Swing

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Queenstown's Shotover River mit historischer Brücke

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Auf dem Queenstown Hill

Im Moment fühlen wir uns beide nicht so wirklich fit, Heiko’s Rücken hat mit den für Neuseeland wohl typisch weichen Matrazen zu kämpfen und ich schlag mich immer noch mit der Erkältung aus Lake Tekapo rum, da nützt alles nix, ein heißes Whirlpool-Bad in den Onsen Hot Pools muss am nächsten Vormittag erst mal her… (hm nö, keine Fotos :oops: ).

Gut erholt geht es weiter nach Manapouri, Nähe Te Anau, wo wir die nächsten Tage in einer von Jimmy’s (Freestone Backpackers) kuscheligen Blockhütten verbringen.

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Für unseren kleinen Ofen...

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...hackt sich das Holz leider nicht von alleine. Ganz klar Männersache.

Von Te Anau durchs Fjordland zum Milford Sound: Der Weg ist das Ziel oder einfach nur die längste Sackgasse der Welt (120 km).

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Milford Sound

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Milford Sound

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Mitre Peak

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Lustige Keas bewachen den Parkplatz...

Spontan entschließen wir uns doch noch zu einer Bootstour durch den Sound, nur leider will heute kein Boot mehr ablegen. Statt dessen laufen wir kurz zum Aussichtspunkt für den Mitre Peak und begeben uns dann so langsam wieder auf den Rückweg nach Manapouri.

Am nächsten Tag sind wir sportlich und laufen ein Stück (28 km!) des Kepler Tracks (Contral Gates bis Mt. Luxmore Hut). Der Aufstieg zum Mt. Luxmore war (geb’s ja zu) schon ziemlich anstrengend, hat sich für die Aussicht auf den Lake Te Anau und die umliegenden Gebirgsketten aber definitiv gelohnt.

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Kepler Track - In über 1000 m Höhe liegt hier sogar noch (echter) Schnee

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Für die Aussicht hat sich die Mühe definitiv gelohnt und die Sonne kommt auch noch heraus.

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Jep, wir haben's tatsächlich geschafft....

Zurück in Queenstown übernachten wir natürlich wieder in der Aspen Lodge. Die Inder aus England, die wir bei unserem letzten Aufenthalt dort bereits kennengelernt haben, sind auch noch da (und werden uns im Laufe der nächsten Tage auch noch ein paar Mal über den Weg laufen).

Nachmittags entschließen wir uns zu einer Fahrt mit dem Jetboat auf dem Shotover River.

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Startklar für meine mittlerweile zweite Jetboat-Fahrt

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Damit Ihr eine ungefähre Vorstellung habt, wie so 'nen Teil eigentlich aussieht...

 

Quad fahren wir auch…

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Bereit für unsere Quad-Tour...

… auf geht’s durch Matsch, Schlamm und noch mehr Matsch!

Bin zumindest nirgends stecken geblieben :lol:

Nicht vom vielen Wandern bergauf und bergab, nein, vom Quadfahren bekomme ich den übelsten Muskelkater…

 

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Die Anfänger brauchen nen bißchen länger den Berg hoch (der kleine Fleck da, seht Ihr mich?), andere sind da etwas schneller...

 

Wir fahren weiter zum Fox Glacier Village, wo wir zunächst einmal einen „Ruhetag“ einlegen wollen, den wir beide mittlerweile bitter nötig haben.

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Galway Beach

Am Galway Beach wollen wir uns die Seehundkolonie anschauen, nichtsahnend dass aus einem kurzen Strandspaziergang eine Tageswanderung durch übelste Schlammlöcher wird…
 
 
 
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Die Neugierde siegt dann doch…

Während Heiko in aller Ruhe die kleinen Stinker beobachtet, lasse ich mich munter von lästigen Sandfliegen zerstechen (ja, es ist nicht alles Gold, was in Neuseeland glänzt!).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgestattet mit dicken Socken, Lederstiefeln, Steigeisen und Wanderstock ging es am nächsten Morgen erst mal 800 Stufen rauf auf den Fox Gletscher, wo wir sogar noch roten Sand aus Australien „bewundern“ durften. Der Sandsturm hat’s möglich gemacht.

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Fox Gletscher

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Tja, und so sieht's oben drauf aus...

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In voller Montur

Wir wären gerne noch ein Stückchen höher geklettert, wo eben alles auch noch ein bißchen weißer ist, allerdings sieht die Halbtagestour, die wir gebucht hatten, dies nicht vor, obwohl wir (und auch der Rest unserer Truppe) gerne auf ein paar der unzähligen Pausen verzichten hätten. 

Weiter geht es die Westküste hoch Richtung Punakaiki, wo wir unterwegs erst einmal feststellen dürfen, dass selbst die Polizei hier mehr als freundlich ist. Statt Führerscheinentzug lässt sich sogar noch eine akzeptable Geldstrafe heraushandeln :roll: . In Punakaiki übernachten wir im Ti Nikau Retreat (trotz Hausdrachen uneingeschränkt zu empfehlen) und verbringen die nächsten Tage auf unserer Busch-Terasse, denn nach zwei Wochen traut sich die Sonne endlich einmal richtig raus…

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Pancake Rocks

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Dito

In der Nähe von Waitako finden wir eine schöne Unterkunft am Golden Bay (The Innlet), wo wir auch wieder auf die Inder, die wir ja noch aus Queenstown kennen und auch unterwegs immer mal wieder irgendwo gesichtet haben, treffen. Es gießt in Strömen, so dass wir unsere zwei Tage hier ziemlich relaxt auf dem Sofa und vor dem Kamin verbringen. Am Abend zieht es uns in die Dorfkneipe „Mussel Inn“, wo wir, wie soll es anders sein, Muscheln essen und uns zur Live-Musik der „Hottentotts“ mühevoll durch die Liste an selbstgebrautem Bier arbeiten ….

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Sonnenuntergang am Farewell Spit

Mittlerweile sind wir in Marahau angekommen und wollen eigentlich eine Kajak-Tour durch den Abel Tasman Nationalpark starten. Es gießt jedoch immer noch in Strömen, so dass wir unser Vorhaben schweren Herzens aufgeben und uns, früher als geplant, weiter auf den Weg nach Kaikoura machen.

In Kaikoura probieren wir das Bad Jelly Backpackers aus, ebenfalls ein ganz tolles, kleines aber feines Hostel. Es will einfach nicht mehr aufhören zu regnen, was unsere Laune nicht gerade hebt. Bei dem Wetter gibt es leider auch nicht allzu viel zu tun, außer im Regen durch den Ort zu spazieren…

Zurück in Sumner lassen wir es uns bei einem leckeren Abendessen noch einmal richtig gut gehen, bevor Heiko am nächsten Morgen nach drei Wochen Neuseeland wieder in den Flieger Richtung Heimat steigt :cry: :cry:

Verfasst von: Melanie | 31. Oktober 2009

Lake Tekapo (24. – 25.09.2009)

Eigentlich ein wunderschöner türkisblauer Gletschersee, nur leider ist in Neuseeland der Winter wieder eingebrochen. Es ist eisig kalt und ziemlich bewölkt, so dass man die schneebedeckten Alpen mit Mt. Cook (mit ca. 3750 m der höchste Berg Neuseelands), die normalerweise die Hintergrundkulisse des Sees ausmachen, gar nicht richtig erkennen kann. Ich friere ohne Ende, die Erkältung, die gerade im Anmarsch ist, werde ich so sicherlich nicht los. Die Neuseeländer haben es übrigens nicht so mit dem Heizen (so etwas wie Zentralheizung kennen die hier überhaupt nicht). Dafür brennt im Winter meistens ein nettes Kaminfeuer in der Lounge und wenn man Glück hat, gibt’s noch einen elektrischen Heizlüfter im Zimmer. Und wenn nicht, bekommt man eben eine Wärmflasche in die Hand gedrückt ;-) .

Am Lake Tekapo steht auch eines der berühmtesten Fotomotive Neuseelands: die Kirche zum guten Hirten (Church of the Good Shepard). Anstelle eines Altars verfügt die Kirche über ein großes Fenster, so dass man während des Gottesdienstes auf den See und die dahinter liegende Bergkette schauen kann (wobei ich anmerken muss, dass ich mittlerweile sehr viel schönere kleine Holzkirchen hier gesehen habe).

Ach ja, als ich im Hostel angekommen bin (hatte vorher angerufen), hing nur eine Mitteilung an der Wand, ich solle es mir schon mal gemütlich machen, Schlüssel stecke, der Besitzer wäre in ein paar Stunden wieder da. Na denn….

Jetzt geht es erst einmal wieder zurück nach Christchurch, denn, Überraschung (jaha), es gibt Besuch aus der Heimat. Am Montag hole ich Heiko vom Flughafen ab und dann werden wir für drei Wochen zusammen durch’s Land reisen.

Unterkunft: Tailor-Made Backpackers (22 NZD (€ 11)/Dorm)

 

Verfasst von: Melanie | 31. Oktober 2009

Oamaru (23.09.2009)

Der Mietwagen ist getestet und nach dem Haken an der Sache suche ich immer noch… Nach der Übergabe habe ich sicherheitshalber ja erst einmal ein paar Runden auf einem nahegelegenen Parkplatz gedreht, bevor ich mich mit dem fremden Wagen (Automatik, wie war das gleich nochmal?) in den Linksverkehr getraut habe. Oh, war das peinlich… Aber nach mittlerweile 400 km an der Ostküste entlang geht auch nicht mehr der Scheibenwischer an, wenn ich blinken will und ich schaffe es, auf die richtige Spur abzubiegen, kurzum, ich möchte meinen neuen besten Freund schon gar nicht mehr missen ;o)

In Oamaru soll man übrigens (allerdings nur bei Sonnenauf- bzw. untergang) herrlich Pinguine beobachten können, mir hat die Zeit leider nicht mehr gereicht, dafür hab ich mich beim Aussichtspunkt sehr nett mit einem älteren Neuseeländer unterhalten, von dem ich auf seine Frage hin, wo ich denn herkommen würde, gleich erst mal ein „Moin Moin“ zu hören bekam. Die Welt ist doch irgendwie ganz schön klein :-) .

Unterkunft: Empire Hotel (20 NZD (€ 10 ), gratis Wifi)

 

 

Verfasst von: Melanie | 24. Oktober 2009

Christchurch (20. – 22.09.2009)

Christchurch an sich fand ich nicht unbedingt weiter spannend, die Stadt an sich ist auch nicht unbedingt schön, wobei sie, im Gegensatz zu z.B. Auckland und Wellington jedoch ziemlich grün ist. Im Großen und Ganzen habe ich meine Zeit damit verbracht, mich nach Mietwagenpreisen zu erkundigen (angeblich bekommt man hier die besten Preise, da der Großteil der Touristen von Christchurch wieder abfliegt), nach der Busfahrt von Kaikoura nach Christchurch ist es jetzt wirklich Zeit für einen eigenen fahrbaren Untersatz…  Außerdem, ja, ich geb’s zu, möchte ich endlich einmal WIEDER AUTO FAHREN…

Es lohnt sich übrigens wirklich, die Mietwagenpreise hier zu vergleichen. Habe mir von sämtlichen Anbietern in Christchurch Angebote eingeholt und von 70 NZD bis 22 NZD pro Tag war alles dabei. Letzten Endes habe ich aber im Internet bei unschlagbaren 9,60 Dollar pro Tag (knappe 5 Euro) für einen Mittelklassewagen von ACE zugeschlagen – suche ja immer noch nach dem berühmten Haken ;-) . Morgen kann ich ihn abholen (bzw. werde ich von der Mietwagenfirma abgeholt und zum Auto gebracht – Serviceland Neuseeland)!

Unterkunft: Kiwi Basecamp (20 NZD (€ 10)/6er Dorm inkl. Frühstück).

Verfasst von: Melanie | 27. September 2009

Kaikoura (18. – 19.09.2009)

Nach langem Hin und Her, ob zuerst West- oder Ostküste, hab ich mich letzten Endes für eine Bahnfahrt nach Kaikoura entschieden und damit ist auch die Entscheidung für die Ostküste gefallen. Die Züge sind hier übrigens 40 cm schmaler als in Deutschland, 40 cm, die sich bemerkbar machen. Großes Gepäck kommt hier in den Gepäckwagon, so dass man seine Koffer nicht durch den ganzen Zug tragen muss. Sehr praktisch. Es gibt auf der Südinsel (ich hoffe ich behaupte jetzt nichts Falsches) nur zwei Personenzüge in Neuseeland bzw. zwei von Personenzügen befahrene Strecken: Da ist einmal der Transalpine, der von Ost nach West (bzw. umgekehrt) die Alpen durchquert sowie der Transcoastal, mit dem ich gefahren bin und der die Ostküste der Südinsel entlang fährt. Beides sind natürlich dementsprechend auch Sightseeing-Züge, so dass es immer auch einen Wagon mit einer Aussichtsplattform gibt. Die Strecke an der Küste entlang war wirklich genial, aber ich wäre sie doch viel lieber mit dem Auto gefahren, so dass man zwischendurch auch einfach mal anhalten und die Aussicht richtig genießen kann.

 

In Kaikoura hatte ich den dreitägigen Coastal Track ins Auge gefasst (wo ich doch jetzt so gut dabei bin ;-) ), im Visitor Center habe ich dann jedoch erfahren, dass die Tracks nicht vor Oktober geöffnet werden. Schade. Kaikoura selbst ist weder besonders groß (glaube um die 2000 Einwohner) noch an sich weiter spannend. Aber dort am Bahnhof angekommen, bin ich von der Landschaft regelrecht erschlagen worden. Das strahlend blaue Meer auf der einen und schneebedeckte Berge auf der anderen Straßenseite. Herrlich. Die meisten Leute kommen hier her, um an Whale Watching Touren teilzunehmen. Sehr beliebt sind auch die „Schwimmen mit Delfinen (und/oder Seehunden)-Trips“, aber auch nicht ganz billig. In Picton hatte mir noch ein Bahnhofsmitarbeiter geraten, unbedingt den für Kaikoura berühmten Crayfish zu probieren. Hm, jetzt weiß ich auch, dass damit Langusten gemeint sind…

 

Genau das meine ich....

Genau das meine ich....

Tja, aus meinem geplanten Drei-Tage-Track ist dann ein zwar wunderschöner, aber nur 1,5 stündiger Peninsula Walkway über die Klippen entlang geworden. Zwischendurch konnte ich sogar immer wieder Seehundkolonien aus nächster Nähe beobachten.

 

Seals

Seals

 

Unterkunft: Lazy Shag (20 NZD/6er Dorm)

 

 

Verfasst von: Melanie | 27. September 2009

Back in Picton (17.09.2009)

Null Muskelkater, kann es gar nicht glauben. Lediglich beim Treppensteigen kann ich die letzten Tage ein wenig spüren. Besteht etwa doch noch Hoffnung? Der Track durch die Fjord-Landschaft der Marlborough Sounds war wirklich schön (wir hatten allerdings auch SEHR VIEL Glück mit dem Wetter) und ich bin froh, mich gegen den Ein-Tages-Track (an dem nur der erste Abschnitt gelaufen wird) und stattdessen für die Drei-Tages-Variante entschieden zu haben, einfach um mal zu wissen, wie sich 60 km so anfühlen… Wegen der Aussicht alleine, würde allerdings die Ein-Tages-Tour auch reichen (der schönste Teil war ohnehin der erste Abschnitt). Habe nochmal zwei Übernachtungen in der Villa gebucht, ist so schön hier…

Hafen von Picton

Hafen von Picton

 

Verfasst von: Melanie | 27. September 2009

Queen Charlotte Track (14. – 16.09.2009)

Auf geht’s in die Marlborough Sounds, mal sehen, wie ich mich auf dem Queen Charlotte Track schlage. Bin in meinem Leben bislang schließlich noch nie so viel an einem Tag gelaufen. Das Hostel hat netterweise das Wassertaxi und die Unterkünfte für mich gebucht und somit praktisch schon den ganzen Track organisiert. Der ganze Track ist übrigens ca. 71 km lang (ich hab mich für die kürzere Variante von gut 60 km entschieden), hat aber den Vorteil, dass man hier nur seinen Tagesrucksack tragen muss, das große Gepäck wird einem von Unterkunft zu Unterkunft hinterher geschippert…

 

Tag 1: Ship Cove bis Furneaux Lodge (15 km in 4 Std. 20 Min.)

 

Per Boot wurden wir an den Anfang des Tracks in Ship Cove gebracht. Auf dem Weg dorthin haben uns noch unzählige Delfine begleitet, genial. Heute habe ich mir noch eine Abkürzung mit dem Wassertaxi erlaubt, 27 km für den ersten Tag fand ich doch ein bisschen zu viel des Guten, wollen es ja nicht gleich übertreiben ;-) Der erste Abschnitt bis zur Resolution Bay verlief (trotz des steilen Anstiegs) noch prima und ich lag gut in der Zeit, beim zweiten (viel einfacheren) Teil muss ich so etwas von getrödelt haben, hätte fast noch mein Wassertaxi verpasst, das mich um 15 Uhr in Fourneaux abholen sollte. Übernachtet habe ich die erste Nacht bei Noeline in Punga Cove, eine ganz witzige Dame von 78 Jahren, die, seit dem Tod ihres Mannes vor 13 Jahren, die eine Hälfte des Jahres selbst mit Reisen verbringt (und zwar alleine, nur mit dem Lonely Planet als Begleiter) und mittlerweile komplett Südamerika, Asien und Osteuropa bereist hat und die andere Hälfte des Jahres ihre Wohnung als sogenanntes Homestay vermietet. Uns stand das ganze Haus zur Verfügung, bis auf Noelines heiß geliebten Fernsehsessel (obwohl sie nur so tut, als würde sie fernsehen, in Wirklichkeit wartet sie nur darauf, ihre Travel Stories loszuwerden ;-) ). Bei Ankunft gab es dann auch erst mal heißen Tee und selbstgemachte Scones und beim Abschied ein herzliche Umarmung mit Küsschen auf beide Wangen. Nervig war nur Tuppence, ihr einjähriger und völlig überdrehter Yorkshire-Terrier, der einem ständig in die Füße gebissen hat und alles geklaut hat, was er zu fassen bekam. Bei Noeline habe ich dann auch John aus London kennengelernt, der den Track ebenfalls in drei Tagen läuft.

 

Auf dem Weg nach Ship Cove

Auf dem Weg nach Ship Cove

Umgebung für die nächsten drei Tage...

Umgebung für die nächsten drei Tage...

 

Tag 2: Punga Cove bis Portage (knapp 24 km in 7 Std.)

 

John und ich sind den Track heute zusammen gelaufen, war auch gut so. Alleine hätte ich wahrscheinlich wieder nur getrödelt und es nicht rechtzeitig vor Anbruch der Dunkelheit nach Portage geschafft. Bin eben doch eher ein Spaziergänger und kein Wanderer :-) (In Deutschland würde mir das ohnehin nie einfallen, aber hier ist das ja ganz was anderes ;-) ). Es waren heute zwar nur um die 500 Höhenmeter zu überwinden, das aber den ganzen lieben Tag lang, auf und ab, auf und ab. Endlich in Portage angekommen: Wo gibt es das nächste Bier?? Übernachtet haben wir im Treetops. War ganz nett, leider nur ohne Fernseher und vernünftigen Radioempfang, Schade aber auch, was macht so ganz ohne Internet, TV und Radio? Vier-Gewinnt spielen. Abends haben sich dann auch das erste Mal meine Waden bemerkbar gemacht.

 

Nicht übel

Nicht übel

Abendstimmung in Portage

Abendstimmung in Portage

 

Tag 3: Portage bis Anakiwa (knapp 21 km in 5 Std. 20 Min.)

 

So langsam ist die Luft raus und heute habe ich wirklich Schwierigkeiten, den Berg hochzukommen (im Gegensatz zu John), obwohl der dritte Tag vom Schwierigkeitsgrad her am einfachsten sein soll. Nach dem letzten steilen Anstieg geht es aber glücklicherweie überwiegend nur noch bergab, obwohl sich das letzte Stück ewig gezogen hat. Wir wollten nur noch eins, endlich in Anakiwa ankommen und die Füße hochlegen. Letztendlich waren wir sogar zu früh dort und mussten noch eine gute Stunde auf unser Boot, das uns zurück nach Picton bringen sollte, warten. Zurück in Picton natürlich erst einmal unser wohlverdientes Abschlussbierchen genossen, bevor sich unsere Wege wieder getrennt haben. Mittlerweile ist jeder Schritt eine Qual und ich kann es kaum erwarten, endlich aus diesen Schuhen herauszukommen…

 

Verfasst von: Melanie | 27. September 2009

Picton (12. – 13.09.200)

Mit der Bluebridge-Fähre ging es von Wellington weiter nach Picton auf der Südinsel. Leider ist der Motor ausgefallen, so dass wir nur mit halber Geschwindigkeit fahren konnten und anstatt drei ganze sechs Stunden für die Überfahrt benötigt haben. Dafür gab es dann aber auch kostenlosen Kaffee, Tee und Fish & Chips für alle. Im Hafen von Picton angekommen, gibt es einen kostenlosen Shuttlebus, der die Passagiere entweder bis zu ihrer gewählten Unterkunft oder zum Busbahnhof bringt. Hab im Bus noch eine Amerikanerin kennengelernt, die ebenfalls zur „Villa“ wollte. Wir konnten uns dann sogar zu zweit ein 10-Bett-Zimmer teilen (die Nebensaison kann ja so schön sein). Aber wie sollte es anders ein, natürlich bleibt auch Picton nicht von den Schwaben verschont, im Hostel haben wir noch Kai aus Stuttgart kennengelernt und zu dritt sind wir am selben Abend noch in den Irish Pub (glaube, die einzige Bar im 3500-Seelendorf Picton) gegangen. Melanie ist am nächsten Tag weiter gereist, Kai und ich haben uns eine Decke geschnappt, sind zum Hafen und von dort zur Bay gelaufen und haben uns erst mal schön in die Sonne gelegt, uns über Gott und die Welt unterhalten und festgestellt, dass wir beide regelmäßige Classic-Rock Gänger sind :-) .

 

Abends haben wir noch lecker gegrillt, obwohl ein Gasgrill so seine Tücken hat,wie wir feststellen mussten. Kai wollte am nächsten Tag weiter nach Nelson und ich hatte den dreitägigen Queen Charlotte Track durch die Marlborough Sounds gebucht.

 

Unterkunft: The Villa (22 NZD (€ 11) inkl. Frühstück, Whirlpool und zwei Haushunde), bestes Hostel überhaupt!

Verfasst von: Melanie | 27. September 2009

Wellington (10. – 11.09.2009)

Mit dem Intercity Bus ging es weiter in die Hauptstadt, von den Kiwis auch „Windy Welly“ genannt, der Wind weht einem hier nämlich ganz schön um die Nase. Zudem heute der erste Tag, seitdem ich in Neuseeland bin, an dem es regnet. Aber das kann es ja ruhig, hab ja jetzt schließlich eine Regenjacke ;-) . Auf dem Weg dorthin hat der Busfahrer sogar noch angehalten, damit wir Fotos vom Tongariro Nationalpark machen konnten, sehr nett. Überhaupt (hab ich das schon erwähnt?) sind die Neuseeländer extrem nette und hilfsbereite Menschen. Ich persönlich hätte die Nase von den ganzen Backpackern, die hier haufenweise durch das Land reisen, ja schon lange gestrichen voll, ehrlich gesagt. Aber nicht so die Neuseeländer. Immer wieder werde ich einfach auf der Straße angesprochen, kleiner Plausch am Nachmittag sozusagen, und sei es nur über das Wetter. Der Busfahrer hat mich übrigens noch vor meinem Hostel abgesetzt, nachdem ich ihn an unserer Endstation gefragt hatte, wie ich mit den Öffentlichen am Besten in die Richtung komme (hop back on board, I’ll drop you off), ja, so läuft das hier.

 

Tongariro Nationalpark (HdR: Mordor läßt grüßen)

Tongariro Nationalpark (HdR: Mordor lässt grüßen)

In Wellington bin ich mit dem Cablecar gefahren und in das Nationalmuseum „Te Papa“ gegangen (das Wetter war eben sehr bescheiden). Das Museum ist spitzenklasse (und das sage ich, die eigentlich nicht gerne ins Museum geht!), auf meinem Rückweg möchte ich dort auf jeden Fall noch einmal einen Abstecher machen, habe längst noch nicht alles gesehen. Eintritt muss man übrigens keinen zahlen (man darf aber gerne spenden) und die Garderobe ist sogar auch umsonst. Am Empfang hat man mir auch gleich persönlich erklärt (trotz hinreichender Beschilderung – muss wohl ziemlich dumm aus der Wäsche geschaut haben :-) ), wo ich was finden würde und was für mich (als Europäerin) am interessantesten wäre. Wo gibt es so etwas bitte schön in Deutschland?

 

Wellington

Wellington

Habe übrigens noch ein letztes Mal kräftig im Winterschlussverkauf zugeschlagen und mir einen Schlafsack (nachdem mein eigener das Outback in Australien nicht überstanden hat) sowie Thermowäsche gegönnt. So allmählich müsste ich für Neuseeland dann auch entsprechend ausgestattet sein…

 

Unterkunft: Wellywood Backpackers (27 NZD (€ 13) /4er Dorm). Groß, dafür aber sehr zentral. Nur leider etwas strange, der Laden. Muss ich nicht noch einmal haben

Verfasst von: Melanie | 27. September 2009

Lake Taupo (07. – 09.09.2009)

Weiter auf dem Weg Richtung Südinsel liegt der wunderschöne Lake Taupo. Der Ort an sich ist nicht besonders groß oder weiter spannend, aber der See mit den schneebedeckten Bergen im Hintergrund (Tongariro Nationalpark) ist einfach gigantisch (hinzu kommt, dass wir hier absolutes Sonnenschein-Wetter haben. Wir sind, wie auch schon in Rotorua, nur zu zweit im 6-Bett-Zimmer (herrlich, die Nebensaison) und das erste Mal seit langem, dass ich die einzige Deutsche bin.

Der See entstand vor Urzeiten durch einen Vulkanausbruch (Vulkane gibt es hier ja ohne Ende) und ist der größte Binnensee Neuseelands (ungefähr so groß wie Singapur). Übrigens gehört Grund und Boden des Sees den Maori, während der Staat Eigentümer des darin enthaltenen Wassers ist und die neuseeländische Regierung jedes Jahr Unmengen an Geldern an die Maori zahlt, dass sie das Wasser dort „lagern darf“ (kein Scherz).

Lake Taupo

Lake Taupo

Am zweiten Tag bin ich zusammen mit Nichola, der Engländerin, mit der ich mir das Zimmer teile, den Walk am Waikato River bis hoch zu den Huka Falls und den Craters of the Moon entlang gelaufen. Eine sehr schöne Strecke (insbesondere bei dem Wetter!) und eigentlich wären wir ja am liebsten in den glasklaren Fluß gesprungen… Der Waikato ist der längste Fluss in Neuseeland. „Craters of the Moon“ wiederum ein geothermisches Gebiet mit heißen Quellen und Schlammlöchern (sieht ein bisschen aus wie auf dem Schlachtfeld, bei dem all dem Rauch, der aus dem Boden aufsteigt). Hatten anfangs ein wenig Probleme, den Beginn des Tracks zu finden (mit der Beschilderung haben die Kiwis es hier nicht so). Was uns allerdings viel mehr zu denken gegeben hat, war die Tatsache, dass wir für den ersten Teil (für den offiziell 20 Min. veranschlagt werden) eine gute Stunde und für den zweiten Teil des Tracks zwei anstatt der angegebenen Dreiviertelstunde gebraucht haben. Rennen die Kiwis die Strecken? Das war dann auch mit der Hauptgrund, warum ich mich an das Tongariro Crossing noch nicht heran getraut und erstmal auf später verschoben habe ;-) . Der Tongariro Crossing ist eine der schönsten Tageswanderungen, die man hier machen kann. Veranschlagt werden für die ca. 20 km und 2000 Höhenmeter um die 8 Std., als Nicht-Neuseeländer kann man sich wahrscheinlich auf das Doppelte gefasst machen :-) .

Huka Falls
Huka Falls
Craters of the Moon

Craters of the Moon

Also stand am nächsten Tag keine Alpenwanderung, sondern eine Fahrt mit dem Jetboat auf dem Waikato River an. Ein Jetboat ist eine Art Speedboot, das eine Wassertiefe von nur gut 10 cm benötigt, um fahren zu können und sich bei Höchstgeschwindigkeit um 360 Grad drehen kann – na klar, das kann nur eine neuseeländische Erfindung sein. War auf jeden Fall witzig und wir sind auch richtig schön nass geworden. Nachmittags hab ich mich mit Kasi, einem Neuseeländer, den ich ebenfalls im Hostel kennengelernt habe, verabredet und wir sind zusammen den Mount Tauhara hoch geklettert (ca. 1100 m). Wieder mal Probleme, den Anfang des Tracks zu finden bzw. den Track überhaupt als solchen zu erkennen, kennen wir ja schon. Der Aufstieg hat sich jedoch gelohnt, bei dem sonnigen Wetter hatten wir eine absolut gigantische Aussicht auf Taupo, den See und den Tongariro Nationalpark im Hintergrund.

Auf zum Mt. Tauhara...

Auf zum Mt. Tauhara...

Sehr praktisch in Taupo sind übrigens die zwei Shuttlebus-Firmen, die einen (bei Anruf) von einem Highlight zum nächsten oder einfach nur nach Hause bringen. Jede Strecke kostet 4 bzw. 5 Dollar, man kann sich jedoch auch einen Tagespass für 15 Dollar kaufen.

Unterkunft: Tiki Lodge (23 NZD (€ 11)/Nacht)

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